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Meine größte Inspiration für dieses Gedicht war der "Persische Marsch" von Johann Strauss II. Wer es gleich liest, wird am meisten Gefallen daran finden, wenn er sich auch eine Version dieses Liedes dazu aufdreht.
Das Thema war "Neue Wege".

Durch den Nebel

Durch den Nebel geht es,
fort, fort immer fort.
Wo ist vorne, wo ist hinten?
Unsere Fußspuren tanzen im Schnee.

Hinter uns liegt die verlassene Welt,
vor uns wartet das unbekannte Leben,
das wir hätten führen können,
wären wir nur eher losgegangen.

Jetzt geht es durch den Nebel,
fort, fort, immer weiter fort.
Wann war gestern? Wann ist morgen?
Wir lachen mit der Stille.

Nun spielen wir mit Wassertropfen,
fragen das endlose Weiß,
ob es weiß, wo wir hingehören,
wohin uns unsere Beine tragen.

Denn es geht jetzt durch den Nebel,
fort, fort, immer schneller fort.
Fort von den Fehlern, die wir begangen,
und fort von Leben, die wir zerbrochen haben.

Ankommen? Das werden wir wohl nie.
Mit unseren Geschichten im Gepäck
und dem Herzen voller Lust und Liebe,
ist der Nebel unsere Heimat geworden.