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Das Meer ist meine unerschöpfbare Inspirationsquelle. Genauso auch Flüsse und Teiche und Seen und Häfen. Aber besonders, wenn sich das Blau des Ozeans bis zum Horizont erstreckt. Wieder ein Gedicht über das wundervolle Gefühl am Meer zu Hause angekommen zu sein.

Woher genau meine Inspiration kommt? Lies doch in meinem Blogpost über Cape Cod und Martha's Vinyard nach: https://goo.gl/Ia8GRQ

Wo das Rauschen des Meeres wartet

09.05.2017

Wo das Rauschen des Meeres ist,
da bin ich.
Im Brechen der Wellen, ist meine Ruhe vollkommen.

Das Salz auf meinen Lippen, in meiner Nase.
Ist es möglich, dass dies der Ort ist,
an dem ich endlich zu Hause bin?

Sand zwischen den Zehen, Felsen unter meinen Ballen.
Jeder Muskel spürt die leichte Bewegung, die mich voran treibt.

Keine Menschenseele sieht die Küsse der Wellen,
die meine Knöchel bedecken.

Die Flügel der Möwen verharren in der Stille,
wenn sie mit dem Wind gleiten.
Der Genuss ist spürbar.

Können mir nicht auch Flügel wachsen?
Für einen Moment schließe ich die Augen.
Der Wind hebt mich an.

Das Salz der Meeresbrise trägt mich.
Jetzt sind es meine Flügel, die ruhen.
Es ist meine rastlose Seele, die angekommen ist.

Zu Hause.
Am Meer.